19 Abs. 1 Nr. 1 BBiG wird die Aus­bil­dungs­ver­gü­tung gemäß § 17 BBiG fort­ge­zahlt. Es besteht kein eigen­stän­di­ger Zah­lungs­an­spruch gegen den Aus­bil­der allein wegen der Teil­nah­me am Berufsschulunterricht.3. Eine Frei­stel­lung für die Teil­nah­me am Berufs­schul­un­ter­richt nach § 15 BBiG kommt nur in Betracht, wenn der Aus­zu­bil­den­de ande­ren­falls ver­pflich­tet wäre, im Betrieb des Aus­bil­den­den zu erschei­nen. Besteht ein sol­che Pflicht nicht, etwa weil der Aus­zu­bil­den­de arbeits­un­fä­hig erkrankt ist, kann er nicht nach § 15 BBiG für die Teil­nah­me am Berufs­schul­un­ter­richt frei­ge­stellt werden.4. Nimmt ein arbeits­un­fä­hig erkrank­ter Aus­zu­bil­den­der nach Ablauf der Sechs-Wochen-Frist des § 3 Abs. 1 Satz 1 Ent­gelt­fort­zah­lungsG trotz fort­be­stehen­der Arbeits­un­fä­hig­keit am Berufs­schul­un­ter­richt teil, kann er man­gels Frei­stel­lung nach § 15 BBiG für die­se Tage kei­ne Fort­zah­lung nach § 19 Abs. 1 Nr. 1 BBiG vom Aus­bil­der ver­lan­gen.

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