Behaup­tet der Arbeit­neh­mer im Kün­di­gungs­schutz­pro­zess, dass ein Betriebs­über­gang vor Zugang der vom Erwer­ber aus­ge­spro­che­nen Kün­di­gung statt­ge­fun­den und er dem Über­gang des Arbeits­ver­hält­nis­ses nach § 613a Abs. 6 BGB recht­zei­tig…

(vdaa)  Behaup­tet der Arbeit­neh­mer im Kün­di­gungs­schutz­pro­zess, dass ein Betriebs­über­gang vor Zugang der vom Erwer­ber aus­ge­spro­che­nen Kün­di­gung statt­ge­fun­den und er dem Über­gang des Arbeits­ver­hält­nis­ses nach § 613a Abs. 6 BGB recht­zei­tig wider­spro­chen habe, so ist die gegen den Erwer­ber erho­be­ne Kün­di­gungs­schutz­kla­ge man­gels Schlüs­sig­keit abzu­wei­sen. Denn damit behaup­tet der Arbeit­neh­mer gleich­zei­tig, dass ein Arbeits­ver­hält­nis zum Zeit­punkt des Zugangs der Kün­di­gung mit dem Erwer­ber nicht bestan­den habe. Wegen der Rück­wir­kung des Wider­spruchs gilt dies auch, wenn der behaup­te­te Wider­spruch erst nach Rechts­hän­gig­keit des Kün­di­gungs­pro­zes­ses erfolgt sein soll.

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