1. Zur Dar­le­gungs­last bei einer auf Scha­dens­er­satz in Geld gerich­te­ten Anspruchs­stel­lung zählt in aller Regel (Aus­nah­me z.B. § 15 Abs.2 AGG) der Vor­trag von Tat­sa­chen, aus denen sich bei…

Anwen­dung der als ver­letzt bezeich­ne­ten Norm ablei­ten lässt, dass die Ver­let­zungs­hand­lung adäquat kau­sal zu einem Scha­den beim Anspruch­stel­ler geführt hat.2. § 3 S.2 ArbZG dient der Fle­xi­bi­li­sie­rung der Arbeits­zeit­vor­ga­ben inner­halb eines Arbeits­ver­hält­nis­ses. Nach Ablö­sung der AZO im Jahr 1994 durch das ArbZG ist der 8-Stun­den-Tag nicht mehr als Regel­ar­beits­tag zu betrach­ten. Es wird wei­ter­hin hin­sicht­lich der in einer Woche maxi­mal zuläs­si­gen Arbeits­zeit nach §§ 1, 3 ArbZG am Werk­tag und nicht am indi­vi­du­el­len Ein­satz­tag des Arbeit­neh­mers angeknüpft.3. Die RL 3003/88/EG (Arbeits­zeit­richt­li­nie) ent­hält für Ver­let­zun­gen ihrer Vor­ga­ben kei­ne unmit­tel­bar zwi­schen Per­so­nen auf pri­vat­recht­li­cher Ebe­ne anzu­wen­den­den Sank­ti­ons­vor­ga­ben (vgl. EuGH Urteil v. 25.11.2010 — C-429/09 — in NZA 2011, S.53–60 — Rn 44, 98 bei juris)Zur Dar­le­gungs­last für einen Scha­dens­er­satz­an­spruch bei behaup­te­ter Ver­let­zung von Bestim­mun­gen aus dem ArbZG sowie der RL 2003/88/EG (Arbeits­zeit­richt­li­nie) und des Art. 31 Abs.2 EU-GRChar­ta

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