(Stutt­gart)  Am 08.07.2009 hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Hes­sen wei­te­re 71 Beru­fun­gen der Fir­ma YMOS AG gegen Ent­schei­dun­gen des Arbeits­ge­richts Offen­bach am Main im Wege des Ver­säum­nis­ur­teils zurück­ge­wie­sen.

Damit, so der Stutt­gar­ter Fach­an­walt für Arbeits­recht Micha­el Henn, Prä­si­dent des VdAA — Ver­band deut­scher Arbeits­rechts­An­wäl­te e. V. mit Sitz in Stutt­gart, unter Hin­weis auf die Urtei­le mit dem Az.: 8 Sa 919/08 u.a., wur­den die erst­in­stanz­li­chen Urtei­le bestä­tigt, nach denen die Fir­ma nicht berech­tigt war, die den Mit­ar­bei­tern bzw. ihren Hin­ter­blie­be­nen zuste­hen­den Betriebs­ren­ten­zah­lun­gen ein­zu­stel­len.

Das Unter­neh­men hat­te zunächst in allen an die­sem Tag ter­mi­nier­ten Ver­fah­ren die gesam­te Kam­mer, d.h. den Vor­sit­zen­den Rich­ter sowie bei­de ehren­amt­li­che Rich­ter wegen Besorg­nis der Befan­gen­heit abge­lehnt. Nach­dem die­se Ableh­nungs­an­trä­ge zurück­ge­wie­sen wor­den sind, hat die Beklag­te an der münd­li­chen Ver­hand­lung nicht mehr teil­ge­nom­men. In allen 71 Ver­fah­ren sind dar­auf­hin auf Antrag der Klä­ger­sei­te Ver­säum­nis­ur­tei­le erlas­sen wor­den. Gegen die­se Ver­säum­nis­ur­tei­le kann die Beklag­te Ein­spruch ein­le­gen.

Ein Ver­hand­lungs­ter­min für ca. 60 wei­te­re Beru­fungs­ver­fah­ren ist bereits auf den 7. Okto­ber 2009 fest­ge­setzt wor­den.

Henn emp­fahl, den wei­te­ren Aus­gang zu beach­ten und in Zwei­fels­fäl­len recht­li­chen Rat ein­zu­ho­len, wobei er u. a. dazu auch auf den VdAA Ver­band deut­scher Arbeits­rechts­An­wäl­te e. V. — www.vdaa.de — ver­wies.   

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