Auch für die Fra­ge des Bestehens eines Mit­wir­kungs­rechts des Per­so­nal­rats bei Pro­be­zeit­kün­di­gung ist auf den Zeit­punkt des Aus­spruchs der Kün­di­gung abzu­stel­len.

Bie­tet der Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer bei einer beab­sich­tig­ten Kün­di­gung in der Pro­be­zeit an, wegen eines schon durch­ge­führ­ten Umzugs nicht mit der kur­zen Frist in der Pro­be­zeit zu kün­di­gen, son­dern das Arbeits­ver­hält­nis erst zu einem spä­te­ren Zeit­punkt zu been­den, dann ist die­ser Umstand dem Per­so­nal­rat im Rah­men sei­nes Mit­wir­kungs­rechts nach Art. 77 Abs. 1 BayPVG (nun­mehr Anhö­rungs­recht nach Art. 77 Abs. 3 BayPVG i.F. durch Gesetz vom 10.04.2007) mit­zu­tei­len.

Rechts­mit­tel ist zuge­las­sen.

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