1. Die Betriebs­par­tei­en kön­nen sich grund­sätz­lich bei der Berück­sich­ti­gung von kin­der­be­zo­ge­nen Leis­tun­gen im Sozi­al­plan auf die Ein­tra­gun­gen in der Lohn­steu­er­kar­te beziehen.2. Ver­ein­fa­chungs- und Nach­weis­bar­keits­grün­de recht­fer­ti­gen die Ungleich­be­hand­lung von Mit­ar­bei­tern…

, deren Kin­der nicht in der Lohn­steu­er­kar­te ein­ge­tra­gen sind gegen­über sol­chen, deren Kin­der­zahl sich der Lohn­steu­er­kar­te zum ver­ein­bar­ten Stich­tag ent­neh­men lässt.3. Die genann­ten Grün­de recht­fer­ti­gen es dage­gen nicht, für ein Kind, das mit 0,5 Kin­der­frei­be­trä­gen in den Lohn­un­ter­la­gen aus­ge­wie­sen ist, einen vol­len Kin­der­zu­schlag zu gewäh­ren, zwei Kin­dern, die mit je 0,5 Frei­be­trä­gen, ins­ge­samt also mit 1,0 Frei­be­trä­gen ein­ge­tra­gen sind, eben­falls nur ins­ge­samt einen Kin­der­zu­schlag zuzu­spre­chen, bzw. eines der bei­den Kin­der gänz­lich unbe­rück­sich­tigt zu lassen.4. Dies gilt ins­be­son­de­re, nach­dem das Lohn­steu­er­kar­ten­sys­tem durch “ELSTAM” abge­löst ist, die Finanz­be­hör­den die Lohn­steu­er­un­ter­la­gen unmit­tel­bar ver­wal­ten und Nach­fra­gen nach dort­hin erleich­tert und ver­bind­lich mög­lich sind.

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