Die Beru­fung ist als unzu­läs­sig zu ver­wer­fen, wenn Beru­fungs­schrift und/oder Beru­fungs­be­grün­dung nicht gemäß § 130 Nr. 6 ZPO unter­schrie­ben sind.
Erfor­der­lich ist die hand­schrift­li­che Wie­der­ga­be zumin­dest des Fami­li­en­na­mens, die zwar nicht les­bar sein muss sich aber als Wie­der­ga­be eines Namens dar­stellt und die Absicht einer vol­len Unter­schrifts­leis­tung erken­nen lässt. Ein blo­ßes Namens­kür­zel wie Initia­len, eine Para­phe oder ein Hand­zei­chen genü­gen nicht.
Nach die­sen Grund­sät­zen ist eine Beru­fung unzu­läs­sig, wenn der Anwalt Beru­fung und Beru­fungs­be­grün­dung mit drei Buch­sta­ben mit jeweils nach­fol­gen­dem Punkt unter­zeich­net — jeweils der ers­te Buch­sta­be sei­ner bei­den Vor­na­men und der ers­te Buch­sta­be sei­nes Nach­na­mens — (“A.B.C.”).
Ein ande­res Ergeb­nis folgt nicht aus dem Umstand, dass der Anwalt sei­nen Per­so­nal­aus­weis eben­so unter­zeich­net hat (“A.B.C.”).

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