sowohl dem Ver­lei­her als auch dem Ent­lei­her posi­tiv bekannt ist, dass der Arbeit­neh­mer in den Betrieb des Ent­lei­hers ein­ge­glie­dert wer­den soll und der Arbeit­neh­mer dem Wei­sungs­recht des Ent­lei­hers unter­lie­gen soll. Dies gilt jeden­falls dann, wenn zugleich der Cha­rak­ter der Arbeit­neh­mer­über­las­sung gegen­über dem Arbeit­neh­mer ver­schlei­ert wird. Die Beru­fung auf das Vor­lie­gen einer Arbeit­neh­mer­über­las­sungs­er­laub­nis stellt sich dann als ein treu­wid­ri­ges wider­sprüch­li­ches Ver­hal­ten dar. Dür­fen sich Ver­lei­her und Ent­lei­her aber nicht auf die Arbeit­neh­mer­über­las­sungs­er­laub­nis des Ver­lei­hers beru­fen, gilt ein Arbeits­ver­hält­nis zwi­schen Arbeit­neh­mer und Ent­lei­her als zustan­de gekom­men gem. §§ 9 Nr. 1, 10 Abs. 1 Satz 1 AÜG.

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