Wunsch liegt aber noch nicht vor, wenn die Arbeit­neh­me­rin mit dem Arbeit­ge­ber­an­ge­bot eines befris­te­ten Arbeits­ver­tra­ges ledig­lich ein­ver­stan­den ist.3. Von einem Wunsch kann aller­dings dann gespro­chen wer­den, wenn die Arbeit­neh­me­rin nach einer lan­gen Über­le­gungs­frist das Ange­bot ihres Arbeit­ge­bers an sei­ne lei­ten­den Füh­rungs­kräf­te zur Umwand­lung des unbe­fris­te­ten Arbeits­ver­tra­ges in ein zum 60. Lebens­jahr befris­te­tes Arbeits­ver­hält­nis zusam­men mit attrak­ti­ven finan­zi­el­len Anrei­zen (Leis­tun­gen aus der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung ab dem 60. Lebens­jahr, Zah­lung eines Ein­mal­ka­pi­tals) annimmt.Dies gilt jeden­falls dann, wenn der Arbeit­ge­ber sei­nen lei­ten­den Füh­rungs­kräf­ten das Ange­bot unter Hin­weis auf Bera­tungs­mög­lich­kei­ten und der Ein­räu­mung einer 28-mona­ti­gen Über­le­gungs­frist unter­brei­tet und die Arbeit­neh­me­rin die­ses unbe­ein­flusst annimmt.

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