1. Weder Urlaubs­ent­gelt noch zusätz­li­ches Urlaubs­geld kön­nen Gegen­stand eines durch Arbeits­un­fä­hig­keit ent­stan­de­nen Ver­dienst­aus­falls eines Arbeit­neh­mers im Sin­ne von § 6 Abs. 1 Ent­gelt­fort­zah­lungsG sein. Viel­mehr besteht der dies­be­züg­li­che Anspruch…

(vdaa)  1. Weder Urlaubs­ent­gelt noch zusätz­li­ches Urlaubs­geld kön­nen Gegen­stand eines durch Arbeits­un­fä­hig­keit ent­stan­de­nen Ver­dienst­aus­falls eines Arbeit­neh­mers im Sin­ne von § 6 Abs. 1 Ent­gelt­fort­zah­lungsG sein. Viel­mehr besteht der dies­be­züg­li­che Anspruch des Arbeit­neh­mers gegen den Arbeit­ge­ber unab­hän­gig vom Vor­lie­gen oder Nicht­vor­lie­gen von Arbeits­un­fä­hig­keit. Daher kön­nen in Bezug auf Urlaubs­ent­gelt und Urlaubs­geld auch kei­ne Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des arbeits­un­fä­hi­gen Arbeit­neh­mers gegen den Schä­di­ger auf den Arbeit­ge­ber über­ge­hen.

2. Das Glei­che gilt für ande­re Ansprü­che des geschä­dig­ten Arbeit­neh­mers, wie Erfolgs­be­tei­li­gun­gen oder Son­der­zu­wen­dun­gen (Weih­nachts­geld), die an ihn unab­hän­gig vom Vor­lie­gen oder Nicht­vor­lie­gen von Arbeits­un­fä­hig­keit gezahlt wer­den.

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