1. Im Zwangs­voll­stre­ckungs­ver­fah­ren nach § 888 ZPO ist bei erho­be­nem Erfül­lungs­ein­wand hin­sicht­lich der titu­lier­ten Ver­pflich­tung zur Zeug­nis­er­tei­lung (nur) zu prü­fen, ob den for­mel­len und inhalt­li­chen Min­dest­an­for­de­run­gen an ein Arbeits­zeug­nis genügt ist.
2. Eine pole­mi­sche und iro­nisch for­mu­lier­te Leis­tungs­be­ur­tei­lung genügt die­sen Min­dest­an­for­de­run­gen nicht. Ein der­ar­ti­ges “Zeug­nis” erfüllt den titu­lier­ten Anspruch zur Ertei­lung eines qua­li­fi­zier­ten Arbeits­zeug­nis­ses nicht.
(Anschluss an LAG Schles­wig-Hol­stein, Beschluss vom 15.12.2003, 1 Ta 232/03).

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