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08.09.2010
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News Arbeitsrecht
Landesarbeitsgericht Düsseldorf: Kompetenzen bei Kreditvergabe überschritten?
Im Rahmen der sog. Pooth - Affäre ist bei einer internen Revision bei der Stadtsparkasse Düsseldorf eine Kreditvergabe durch einen Generalbevollmächtigten des Kreditinstituts über ein Gesamtvolumen von ca. 20...
Teilbeschäftigtes Betriebsratsmitglied
Auch wenn die Betriebsratstätigkeit eines teilzeitbeschäftigten Betriebsratsmitglied dessen Arbeitszeit übersteigt, hat es zunächst um Freizeitausgleich nachzusuchen und steht ihm nicht sofort ein Vergütungsanspruch zu.Tenor 1. Auf...
Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen: "Abwrackprämie" ist nicht auf Arbeitslosengeld II ("Hartz IV") anzurechnen
Essen. Nach einer jetzt veröffentlichten Entscheidung des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen (LSG NRW) ist die sog. "Abwrackprämie" (staatliche Umweltprämie) von einer bedarfsmindernden Anrechnung auf das Arbeitslosengeld II ("Hartz IV") ausgenommen.Die Umweltprämie...
Arbeitsgericht Düsseldorf: Skandal im Bauamt der Stadt Ratingen nun auch beim Arbeitsgericht Düsseldorf
er Skandal im Bauamt der Stadt Ratingen, über den in der Presse bereits berichtet wurde (Berichte u.a. in der Rheinischen Post vom 04.05.2010, 06.05.2010, in der Westdeutschen Zeitung vom...
Auflösung der Versorgungsämter in Nordrhein-Westfalen
Durch Gesetz vom 21. November 2007 gliederte das Land Nordrhein-Westfalen die Versorgungsverwaltung in die allgemeine Verwaltung ein und löste die Versorgungsämter zum 1. Januar 2008 auf. Die Aufgaben der...
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VdAA - Verband deutscher ArbeitsrechtsAnwälte e.V.
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Telefax: (0711) 3058 9311
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Aufgaben und Ziele PDF Drucken E-Mail

Arbeitsrecht  gehört  zu den wichtigsten Rechtsgebieten in der Bundesrepublik Deutschland. Bundesweit sind rd. 40 Mio. Bundesbürger bei knapp 3 Mio. Unternehmen beschäftigt. Jeder zweite Bundesbürger unterliegt damit in irgendeiner Art und Weise den Vorschriften des bundesdeutschen Arbeitsrechts.

Gleichwohl sind die Interessen der auf Arbeitsrecht spezialisierten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in Deutschland bisher von keiner eigenen Vereinigung „in einer Hand“ ausschließlich vertreten.

In dieser Erkenntnis wurde im September 2008 der VdAA – Verband deutscher ArbeitsrechtsAnwälte e. V. gegründet.
Hierbei verfolgt der Verband in erster Linie zwei Zielsetzungen

  • die Bevölkerung durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Vorträge näher über die Vorschriften des Arbeitsrechts und der dazu ergangenen Rechtsprechung zu informieren, sowie
  • eine kompetente und qualifizierte Beratung auf dem Gebiet des Arbeitsrechts von Unternehmern und Arbeitnehmern durch konsequente Fort- und Weiterbildung unserer  Mitglieder sicherzustellen.

Vor diesem Hintergrund gelten für die Aufnahme von Rechtsanwälten-/innen als Mitglied in unseren Verband auch folgende „Mindestvoraussetzungen“:

  • Tätigkeitsschwerpunkt „Arbeitsrecht“
  • Mindestzulassung fünf Jahre
  • Fachanwaltschaft erwünscht, jedoch nicht Voraussetzung

Zur Fort- und Weiterbildung unserer Mitglieder wurden folgende Fachausschüsse eingerichtet:

  • Fachausschuss I: Arbeitsgerichtsverfahren
  • Fachausschuss II: Kündigungsschutzrecht
  • Fachausschuss III: Arbeitsvertragsgestaltung
  • Fachausschuss IV: Besondere Arten von Arbeitsverhältnissen
  • Fachausschuss V: Betriebsverfassungsrecht/Mitbestimmung
  • Fachausschuss VI: Tarifvertragsrecht
  • Fachausschuss VII: Betriebliche Altersversorgung/Vorruhestand/Altersteilzeit/Renten
  • Fachausschuss VIII: EU – Arbeitsrecht
  • Fachausschuss IX: Rechte von Organmitgliedern (Geschäftsführer / Vorstände / Aufsichtsratsmitgliedern)

 

 
Experten

Arbeitsrecht, Sportrecht in Münster:
Jörg Rüsing (Rechtsanwälte Schmidt Chowanietz Rüsing)

Arbeitsrecht in Herne:
Wolfgang Bruch (Kanzlei Wisgalle & Bruch)

Arbeitsrecht, Sportrecht in Frankfurt am Main:
Robert C. Lentzsch (Arbeitsrechtskanzlei Groll & Partner)

Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht in Sehnde :
Heiko Hallmann (Rubart, Hallmann, Prüße )

Arbeitsrecht in Gotha:
Mathias Thiel (Rechtsanwälte Straube & Thiel )

Pressemitteilungen
Elektroroller im Büro aufgeladen - Landesarbeitsgericht Hamm erklärt Kündigung unwirksam

(Stuttgart) Das Landesarbeitsgericht Hamm hat am 02.09.2010 die Kündigung eines Computerfachmanns, der im Betrieb seinen Elektroroller aufgeladen und dadurch einen Schaden von 1, 8 Cent für das Unternehmen verursacht hatte,  für unrechtmäßig erklärt.

Verkennung einer Notrufsituation durch einen Internatmitarbeiter / Fristlose Kündigung trotz pflichtwidrigen Unterlassens von Hilfestellungen unverhältnismäßig

(Stuttgart) Einem langjährig beschäftigen Arbeitnehmer, der mit der Betreuung und Beaufsichtigung von Internatsgästen betraut ist, kann im Einzelfall nicht wirksam fristlos gekündigt werden, wenn er zwar einer Internatsbewohnerin Hilfestellung hätte leisten müssen, jedoch guten Glaubens einen Sachverhalt unterschätzt und deshalb nichts bzw. zu wenig unternommen hat.

Bundesarbeitsgericht zur Nichteinhaltung der Kündigungsfrist und den Voraussetzungen für eine Kündigungsschutzklage

(Stuttgart) Bei einer ordentlichen Arbeitgeberkündigung muss der Arbeitnehmer die Nichteinhaltung der objektiv richtigen Kündigungsfrist innerhalb der fristgebundenen Klage nach § 4 Satz 1 KSchG geltend machen, wenn sich die mit zu kurzer Frist ausgesprochene Kündigung nicht als eine solche mit der rechtlich gebotenen Frist auslegen lässt.

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