Ver­ein­ba­ren Aus­bil­der und Aus­zu­bil­den­der vor Abschluss des Berufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis­ses ein sach­grund­los befris­te­tes Anschluss­ar­beits­ver­hält­nis, das „nach erfolg­rei­chem Abschluss der Aus­bil­dung“ begin­nen soll, so beginnt das Arbeits­ver­hält­nis nach all­ge­mei­nen Aus­le­gungs­grund­sät­zen trotz der Fik­ti­on einer Been­di­gung des Aus­bil­dungs­ver­hält­nis­ses in § 21 Abs. 2 BBiG in dem Moment der Bekannt­ga­be des Prü­fungs­er­geb­nis­ses regel­mä­ßig erst am Tag, der auf die Been­di­gung des Aus­bil­dungs­ver­hält­nis­ses folgt.