, Beschluss vom 01.04.2019

Der Arbeit­ge­ber ist gemäß § 241 Abs. 2 BGB ver­pflich­tet, den schwer­be­hin­der­ten Arbeit­neh­mer auf des­sen Zusatz­ur­laub gemäß § 125 SGB IX a. F. hin­zu­wei­sen. Kommt der Arbeit­ge­ber sei­nen Infor­ma­ti­ons- und Hin­weis­pflich­ten gemäß der Ent­schei­dung des EuGH vom 6. Novem­ber 2018 ( — C-684/16 -) nicht nach, hat der Arbeit­neh­mer nach §§ 280 Abs. 1 und 3, 283 BGB i. V. m. § 249 Abs. 1 BGB einen Scha­dens­er­satz­an­spruch im Form des Ersatz­ur­lau­bes, der sich mit Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses nach § 251 Abs. 1 BGB in einen Abgel­tungs­an­spruch umwan­delt.

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