1) Eine kon­kre­te und ziel­ge­rich­te­te Daten­er­he­bung durch einen Detek­tiv wegen des Ver­dachts einer kon­kre­ten Ver­trags­pflicht­ver­let­zung unter­fällt nicht § § 32 Abs. 1 Satz 1 BDSG, son­dern bedarf des Vor­lie­gens der Vor­aus­set­zun­gen des § 32 Abs. 1 Satz 2 BDSG.

2) Der Ver­dacht eines Wett­be­werbs­ver­sto­ßes stellt in der Regel kei­nen Ver­dacht einer Straf­tat dar und kann des­halb eine Daten­er­he­bung gem. § 32 Abs. 1 Satz 2 BDSG nicht recht­fer­ti­gen.

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