1. Unter­schrei­tet die Aus­bil­dungs­ver­gü­tung die Emp­feh­lun­gen der IHK um mehr als 20 Pro­zent, so muss deren Anpas­sung nicht zwin­gend auf den vol­len Betrag der Emp­feh­lung…

(vdaa)  1. Unter­schrei­tet die Aus­bil­dungs­ver­gü­tung die Emp­feh­lun­gen der IHK um mehr als 20 Pro­zent, so muss deren Anpas­sung nicht zwin­gend auf den vol­len Betrag der Emp­feh­lung erfol­gen. Im Rah­men der Beur­tei­lung der Ange­mes­sen­heit der Aus­bil­dungs­ver­gü­tung sind auch die Umstän­de des Ein­zel­falls zu berück­sich­ti­gen.

2. Bei Scha­den­er­satz­an­sprü­chen wegen von Aus­bil­den­den ver­an­lass­ter Eigen­kün­di­gung des Aus­zu­bil­den­den ist eine Abfin­dung nach §§ 9, 10 KSchG zu berück­sich­ti­gen.

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