1. Im unge­kün­dig­ten Arbeits­ver­hält­nis ist die Arbeits­leis­tung grund­sätz­lich tat­säch­lich im Sin­ne des § 294 BGB anzu­bie­ten. Ein wört­li­ches Ange­bot kann ein tat­säch­li­ches Ange­bot nicht erset­zen, auch wenn es mehr­fach wie­der­holt wird.
2. Ist der Arbeit­neh­mer vor Aus­spruch einer Kün­di­gung leis­tungs­un­wil­lig, hat er einen etwa wie­der gefass­ten Leis­tungs­wil­len durch ein tat­säch­li­ches Arbeits­an­ge­bot zu doku­men­tie­ren. Ein wört­li­ches Ange­bot ist dann auch nach Aus­spruch einer Kün­di­gung regel­mä­ßig nicht aus­rei­chend (vgl. BAG, Urteil vom 22.02.2012 — 5 AZR 249/11 -, Rn. 27).

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