Die Kir­chen sind als Kör­per­schaf­ten des öffent­li­chen Rechts sui gene­ris Trä­ger der in der Ver­fas­sung gewähr­leis­te­ten Grund­rech­te und grund­rechts­glei­chen Rech­te, nicht deren Bin­dungs­adres­sa­ten (Anschluss an BAG, Urteil vom 12. Okto­ber 2010 — 9 AZR 554/09 -, Rn. 48, juris).
Lehr­kräf­te an öffent­li­chen Schu­len des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len haben kei­nen gene­rel­len Anspruch auf Über­nah­me in ein Beam­ten­ver­hält­nis. Hier­für besteht kei­ne Rechts­grund­la­ge. Eine sol­che ergibt sich ins­be­son­de­re nicht aus § 57 Abs. 4 Satz 2 SchulG NRW. Die­se Vor­schrift, die besagt, dass Leh­re­rin­nen und Leh­rer an den öffent­li­chen Schu­len des Lan­des in der Regel Beam­te sind, wenn sie die für ihre Lauf­bahn erfor­der­li­che Befä­hi­gung besit­zen und die sons­ti­gen beam­ten­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen erfül­len, bie­tet kei­ne Anspruchs­grund­la­ge für die in das Beam­ten­ver­hält­nis auf Pro­be. Bei der in die­ser Vor­schrift ent­hal­te­nen Fest­stel­lung, dass Leh­re­rin­nen und Leh­rer in der Regel Beam­tin­nen und Beam­te sind, han­delt es sich näm­lich um einen — Art. 33 Abs. 4 GG ent­spre­chen­den — Funk­ti­ons­vor­be­halt, der kei­ne sub­jek­ti­ven Rech­te auf Ernen­nung zum Beam­ten begrün­det (wie OVG Müns­ter, Urteil vom 30. Mai 2008 — 6 A 310/06 -, Rn. 45, juris).
Die Alters­gren­ze des § 14 Abs. 3 LBG NRW ver­stößt weder gegen das Grund­ge­setz noch gegen Uni­ons­recht (Anschluss an BVerwG, Urteil vom 11. Okto­ber 2016 — 2 C 11/15 -, Rn. 18, juris).
Ein Fol­gen­be­sei­ti­gungs­an­spruch setzt eine der han­deln­den Behör­de zure­chen­ba­re rechts­wid­ri­ge Fol­ge ihrer Amts­hand­lung vor­aus. Bezugs­punkt der Fol­gen­be­sei­ti­gung ist damit ein rechts­wid­ri­ges Behör­den­han­deln. Ein der­ar­tig feh­ler­haf­tes Ver­wal­tungs­han­deln liegt nicht vor, wenn die Behör­de die im Zeit­punkt ihrer Ent­schei­dung vor­han­de­nen Rechts­vor­schrif­ten zutref­fend anwen­det, die­se aber feh­ler­haft sind (Anschluss an BVerwG, Urteil vom 11. Okto­ber 2016 — 2 C 11/15 -, Rn. 38, juris).

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