1. Im Rah­men der rich­ter­li­chen Ersatz­leis­tungs­be­stim­mung nach § 315 Abs. 2 Satz 2 BGB (s. BAG 03.08.2016 — 10 AZR 710/14, NZA 2016, 1334) über das Maß, inwie­fern die in einer Ziel­ver­ein­ba­rung ent­hal­te­nen Zie­le erreicht wur­den, kann eine zwi­schen den Par­tei­en abge­spro­che­ne vor­läu­fi­ge Ziel­er­rei­chung zugrun­de gelegt wer­den, wenn zwi­schen den Par­tei­en allein strei­tig ist, ob nach die­ser Abspra­che dem Arbeit­ge­ber bekannt gewor­de­ne Vor­fäl­le die Ziel­er­rei­chung beein­träch­ti­gen.

2. Ein Arbeit­neh­mer kann gericht­lich einen Anspruch auf Beschäf­ti­gung auf einer bestimm­ten Hier­ar­chie­ebe­ne gel­tend machen. Inso­fern bestehen ins­be­son­de­re kei­ne Beden­ken gegen die Zuläs­sig­keit eines sol­chen Anspruchs (ausf. LAG Baden-Würt­tem­berg 12.06.2006 — 4 Sa 68/05, juris Rn. 94 ff.).

3. Die Grund­sät­ze über die Ent­fer­nung einer Abmah­nung aus der Per­so­nal­ak­te gel­ten glei­cher­ma­ßen für Ermah­nun­gen und ande­re Schrei­ben, die zu der Per­so­nal­ak­te genom­men wer­den und die wei­te­re beruf­li­che Ent­wick­lung eines Arbeit­neh­mers nach­tei­lig beein­flus­sen kön­nen (LAG Hamm 25.09.2009 — 19 Sa 383/09, juris Rn. 57).

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