(Stutt­gart) Das Arbeits­ge­richt Mön­chen­glad­bach hat soeben die frist­lo­se Kün­di­gung eines  lang­jäh­rig bei der Stadt Mön­chen­glad­bach beschäf­tig­ten Arbei­ters bestä­tigt, der sei­nem Vor­ge­setz­ten „Schlä­ge“ ange­droht hat­te.

Dar­auf ver­weist der Köl­ner Fach­an­walt für Arbeits­recht Frhr. Fenimo­re von Bre­dow, Vize­prä­si­dent des VDAA Ver­band deut­scher Arbeits­rechts­An­wäl­te e. V. mit Sitz in Stutt­gart, unter Hin­weis auf die Mit­tei­lung des Arbeits­ge­richts (ArbG) Mön­chen­glad­bach vom 7.11.2012 zu sei­nen Urteil vom sel­ben Tage. Az. 6 Ca 1749/12.

Der Klä­ger war seit 1987 als Arbei­ter im Bereich Stra­ßen­ma­nage­ment bei der Stadt Mön­chen­glad­bach beschäf­tigt. Im Zuge der Durch­füh­rung von Boden­be­lags­ar­bei­ten am Sta­ti­ons­weg äußer­te sich der Klä­ger sei­nem unmit­tel­ba­ren Vor­ge­setz­ten gegen­über im Bei­sein eines wei­te­ren Mit­ar­bei­ters mit den Wor­ten: „Ich hau dir vor die Fres­se, ich neh­me es in Kauf, nach einer Schlä­ge­rei gekün­digt zu wer­den, der kriegt von mir eine Schön­heits­ope­ra­ti­on, wenn ich dann die Kün­di­gung krie­ge, ist mir das egal.“

Wegen die­ses Vor­fal­les kün­dig­te die Stadt Mön­chen­glad­bach das Arbeits­ver­hält­nis mit dem Klä­ger am 06.06.2012 frist­los. Die gegen die­se Kün­di­gung vom Klä­ger erho­be­ne Kün­di­gungs­schutz­kla­ge hat die 6. Kam­mer des Arbeits­ge­richts Mön­chen­glad­bach nun soeben abge­wie­sen, so von Bre­dow.

Das Arbeits­ge­richt hält die frist­lo­se Kün­di­gung für rechts­wirk­sam, da der Klä­ger sei­nen Vor­ge­setz­ten in straf­recht­lich rele­van­ter Art und Wei­se bedroht hat, wegen der Bedro­hung sei­nes dama­li­gen Vor­ge­setz­ten unge­fähr ein Jahr zuvor bereits abge­mahnt wor­den war und nach Durch­füh­rung einer Beweis­auf­nah­me ent­ge­gen der dahin­ge­hen­den Behaup­tung des Klä­gers nicht zur Über­zeu­gung der Kam­mer fest­ge­stellt wer­den konn­te, dass der Klä­ger zuvor von sei­nem Vor­ge­setz­ten mas­siv pro­vo­ziert wor­den war.

Von Bre­dow emp­fahl, dies zu beach­ten und bei Fra­gen zum Arbeits­recht Rechts­rat in Anspruch zu neh­men, wobei er u. a. auch auf den VDAA Ver­band deut­scher Arbeits­rechts­An­wäl­te e. V. – www.vdaa.de – ver­wies.  

Für Rück­fra­gen steht  Ihnen zur Ver­fü­gung: 

Frhr. Fenimo­re von Bre­dow
Rechtsanwalt/Fachanwalt für Arbeits­recht
VDAA-Vize­prä­si­dent
Domernicht v. Bre­dow Wöl­ke
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