Bei der Aus­le­gung von Wil­lens­er­klä­run­gen ist vom Wort­laut der Erklä­rung aus­zu­ge­hen. Zur Ermitt­lung des wirk­li­chen Wil­lens der Par­tei­en sind jedoch auch die außer­halb der Ver­ein­ba­rung lie­gen­den Umstän­de ein­zu­be­zie­hen, soweit sie einen Schluss auf den Sinn­ge­halt der Erklä­rung zulas­sen. Eben­so sind die bestehen­de Inter­es­sen­la­ge und der mit der Ver­ein­ba­rung ver­folg­te Zweck zu berück­sich­ti­gen (Anschluss an BAG, Urteil vom 14.07.2015 — 3 AZR 903/13 -, Rn. 17, juris).
Eine feh­ler­haf­te Kos­ten­ent­schei­dung des erst­in­stanz­li­chen Urteils ist im Beru­fungs­ver­fah­ren auch ohne ent­spre­chen­de Rüge von Amts wegen zu berich­ti­gen.

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