1. Nach § 2 Abs. 3 Satz 1 WissZeitVG sind alle befris­te­ten Arbeits­ver­hält­nis­se auf die Beschäf­ti­gungs­höchst­dau­er von sechs Jah­ren anzu­rech­nen. Dies betrifft somit auch Arbeits­ver­trä­ge als stu­den­ti­sche Hilfskraft.2. Es…

kann offen blei­ben, ob die Auf­fas­sung in der Lite­ra­tur zutrifft, dass Tätig­kei­ten, die in kei­nem Zusam­men­hang mit der wis­sen­schaft­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on ste­hen (z. B. Hoch­schul­ver­wal­tung) nach Sinn und Zweck der Rege­lung aus­zu­neh­men sind. Für das Vor­lie­gen die­ser Aus­nah­me­vor­schrift ist nach all­ge­mei­nen zivil­pro­zes­sua­len Grund­sät­zen der ein­stel­len­de Arbeit­ge­ber dar­le­gungs- und beweis­be­las­tet.

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