Berech­nung des Urlaubs­ent­gel­tes nach § 11 Abs. 1 BUr­lG in fol­gen­der Kon­stel­la­ti­on:

- der Arbeit­neh­mer erhält Pro­vi­sio­nen

- dem Arbeit­neh­mer ist ein “Nach­wuchs­ver­käu­fer” zuge­ord­net, der eben­falls Geschäf­te abschließt

- für die Pro­vi­si­on ist es gleich­gül­tig, ob der Arbeit­neh­mer oder der Nach­wuchs­ver­käu­fer das Geschäft abge­schlos­sen hat

- die Pro­vi­si­on wird zwi­schen Arbeit­neh­mer und Nach­wuchs­ver­käu­fer auf­ge­teilt.

In die­ser Fall­ge­stal­tung han­delt es sich der Sache nach um eine Team­pro­vi­si­on. Hier kön­nen die vom Nach­wuchs­ver­käu­fer abge­schlos­se­nen Geschäf­te für die Berech­nung des Urlaubs­ent­gel­tes des Arbeit­neh­mers nicht unbe­rück­sich­tigt blei­ben, son­dern sind in die im Refe­renz­zeit­raum erziel­te Ver­gü­tung ein­zu­be­zie­hen.

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