Es besteht kei­ne einen Anscheins­be­weis begrün­den­de Lebens­er­fah­rung, dass Asyl­be­wer­ber, die Grund­leis­tun­gen nach dem Asyl­BLG bezie­hen, ihrer Mit­tei­lungs­pflicht gem. § 60 Abs. 1 Nr. 1 SGB I zuwi­der in der Regel in ver­heim­li­chen­der Wei­se ent­rei­chern­de kon­sum­ti­ve Bedarfs­be­frie­di­gun­gen über die Ein­künf­te aus Grund­leis­tun­gen hin­aus vor­neh­men, sobald ihnen sol­che Gel­der, woher und war­um auch immer, zuflie­ßen. Will ein der­art Berei­cher­ter eine Ent­rei­che­rung gel­tend machen, hat er die­se kon­kret dar­zu­le­gen und zu bewei­sen.

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