Da die Sach­le­gi­ti­ma­ti­on Vor­aus­set­zung der Begründet­heit einer Kla­ge ist, ist eine gegen eine ande­re Per­son als den Schuld­ner des kla­ge­wei­se gel­tend gemach­ten Anspruchs gerich­te­te Kla­ge als unbe­grün­det abzu­wei­sen.
Dar­aus, dass der Geschäfts­füh­rer eines von den Trä­gern als Gemein­sa­me Ein­rich­tung i.S.v. § 44b Abs. 1 SGB II gebil­de­ten Job­cen­ters gem. § 44d Abs. 4 SGB II über die Arbeit­neh­mer, denen in der gemein­sa­men Ein­rich­tung Tätig­kei­ten zuge­wie­sen wor­den sind, die dienst-, per­so­nal- und arbeits­recht­li­chen Befug­nis­se der Bun­des­agen­tur und des kom­mu­na­len Trä­gers sowie die Dienst­vor­ge­setz­ten- und Vor­ge­setz­ten­funk­ti­on, mit Aus­nah­me der Befug­nis­se zur Begrün­dung und Been­di­gung der mit Arbeit­neh­mern bestehen­den Rechts­ver­hält­nis­se, aus­übt, ergibt sich nicht die Pas­siv­le­gi­ti­ma­ti­on des Job­cen­ters bezüg­lich indi­vi­du­el­ler Ansprü­che aus dem Arbeits­ver­hält­nis.
Die Zuwei­sung der Vor­ge­setz­ten­funk­ti­on an den Geschäfts­füh­rer gem. § 44d Abs. 4 SGB II führt nicht dazu, dass ein als gemein­sa­me Ein­rich­tung gebil­de­tes Job­cen­ter Ver­trags­part­ner der dort beschäf­tig­ten Arbeit­neh­mer wird.

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