Auf­grund der Rege­lung des § 302 Nr. 1 InsO besteht regel­mä­ßig ein Fest­stel­lungs­in­ter­es­se für einen auf die Fest­stel­lung gerich­te­ten Antrag, dass ein Anspruch des Klä­gers gegen den Beklag­ten auf einer vor­sätz­lich began­ge­nen uner­laub­ten Hand­lung beruht.
Für die Zuläs­sig­keit einer Stu­fen­kla­ge spielt es kei­ne Rol­le, ob der Klä­ge­rin der ein­ge­klag­te Zah­lungs­an­spruch zusteht (wie BAG, Urteil vom 26.05.2009- 3 AZR 816/07 -, Rn. 11, juris).
Die Begründet­heit eines im Wege der Stu­fen­kla­ge gel­tend gemach­ten Aus­kunfts­an­spruchs setzt vor­aus, dass ent­we­der jeden­falls dem Grun­de nach ein Leis­tungs­an­spruch besteht oder dass jeden­falls der durch zurei­chen­de tat­säch­li­che Anhalts­punk­te begrün­de­te Ver­dacht einer Pflicht­ver­let­zung besteht, die — wäre sie tat­säch­lich gege­ben — zu einem Leis­tungs­an­spruch füh­ren wür­de (Anschluss an BGH, Urteil vom 01. August 2013 — VII ZR 268/11 -, Rn. 20, juris).
In Fäl­len, in denen der Aus­kunfts­an­spruch einer Stu­fen­kla­ge abge­wie­sen wird, weil dem Haupt­an­spruch die mate­ri­ell-recht­li­che Grund­la­ge fehlt, kann die Kla­ge ins­ge­samt, also ein­schließ­lich der nächs­ten Stu­fen, abge­wie­sen wer­den (Anschluss an BGH, Urteil vom 08.05.1985 — IVa ZR 138/83 -, Rn. 27, juris).

Infor­ma­tio­nen: