(Stutt­gart) Das Arbeits­ge­richt Ober­hau­sen hat am 17.02.2010 einer Kla­ge eines Arbeit­neh­mers gegen sei­nen ehe­ma­li­gen Arbeits­kol­le­gen auf Zah­lung von Schmer­zens­geld statt­ge­ge­ben, weil die­ser auf der Betriebs­toi­let­te zwei Dosen Raum­spray ver­sprüht hat­te, wodurch es zu einer Explo­si­on kam.

Dar­auf ver­weist der Köl­ner Fach­an­walt für Arbeits­recht Frhr. Fenimo­re von Bre­dow, Lei­ter des Fach­aus­schus­ses „Beson­de­re Arten von Arbeits­ver­hält­nis­sen“ des VdAA Ver­band deut­scher Arbeits­rechts­An­wäl­te e. V. mit Sitz in Stutt­gart unter Hin­weis auf eine Mitt­tei­lung des Arbeits­ge­richts Ober­hau­sen vom 17.02.2010.

Der Klä­ger hat­te dem Beklag­ten vor­ge­wor­fen, im Jahr 2006 auf der Betriebs­toi­let­te zwei Dosen Raum­spray ver­sprüht zu haben, wäh­rend der Klä­ger die Toi­let­te benutz­te. Aus nicht auf­klär­ba­ren Umstän­den hat­te sich anschlie­ßend das Luft-Gas-Gemisch ent­zün­det. Es war zu einer Explo­si­on gekom­men, bei wel­cher der Klä­ger lebens­ge­fähr­li­che Brand­ver­let­zun­gen davon­ge­tra­gen hat­te. Auch der Beklag­te war schwer ver­letzt wor­den. Neben dem völ­lig ver­wüs­te­ten Toi­let­ten­raum waren auch ande­re Betriebs­räu­me in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wor­den.

Das Arbeits­ge­richt Ober­hau­sen ist am 17.02.2010 nach der Ver­neh­mung zwei­er Zeu­gen zu dem Ergeb­nis gelangt, dass der Beklag­te für das Ver­sprü­hen des Raum­sprays und damit für die Explo­si­on ver­ant­wort­lich war. Es hat den Beklag­ten u.a. zur Zah­lung von Schmer­zens­geld in Höhe von 20.000,- EUR ver­ur­teilt.

Von Bre­dow emp­fahl, das Urteil zu beach­ten und bei Fra­gen zum Arbeits­recht Rechts­rat in Anspruch zu neh­men, wobei er u. a. auch auf den VdAA Ver­band deut­scher Arbeits­rechts­An­wäl­te e. V. – www.vdaa.de – ver­wies.

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Frhr. Fenimo­re von Bre­dow
Rechts­an­walt
Fach­an­walt für Arbeits­recht
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 „Beson­de­re Arten von Arbeits­ver­hält­nis­sen“
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