Bele­ge, die nach Ende der Instanz und nach Ablauf einer über das Instan­zen­de hin­aus­ge­hen­den durch das Arbeits­ge­richt gesetz­ten Frist, aber vor Auf­ga­be des Pro­zess­kos­ten­hil­fe ableh­nen­den Beschlus­ses zur Post bei dem Gericht ein­ge­hen, sind bei der Prü­fung zu berück­sich­ti­gen, der Beschluss ist ggf. zu ändern (Fort­füh­rung LAG Hamm, Beschluss vom 12.09.2003, 4 Ta 470/02, juris).
Die Erhe­bung einer Kla­ge auf Ertei­lung eines qua­li­fi­zier­ten Zeug­nis­ses gemäß § 109 Abs. 1 S. 3 GewO setzt die vor­he­ri­ge erfolg­lo­se aus­ser­ge­richt­li­che Gel­tend­ma­chung vor­aus. Eine vor­her erho­be­ne Kla­ge ist regel­mä­ßig mut­wil­lig und schließt die Bewil­li­gung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe aus.

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