1. Eine ana­lo­ge Anwen­dung von § 1360a Abs. 4 BGB auf nicht ein­ge­tra­ge­ne nicht­ehe­li­che Lebens­ge­mein­schaf­ten schei­det aus.

2. Auf eine dem Pro­zess­kos­ten­vor­schuss­an­spruch ver­gleich­ba­re finan­zi­el­le Betei­li­gung des Lebens­ge­fähr­ten kann die Par­tei in die­sen Fäl­len — selbst bei gemein­sa­mem Wirt­schaf­ten inner­halb einer Bedarfs­ge­mein­schaft — auch nicht aus dem Rechts­ge­dan­ken der §§ 20, 39 SGB XII ver­wie­sen wer­den, da inso­weit kein durch­setz­ba­rer Anspruch gegen­über dem Part­ner gege­ben ist. Aller­dings kann eine Kos­ten­ent­las­tung bei gemein­sa­mer Haus­halts­füh­rung durch eine antei­li­ge Zurech­nung der Wohn­kos­ten Berück­sich­ti­gung fin­den.

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