1. Die Aus­schluss­frist gem. § 37 TVöD erfasst unab­hän­gig von der Anspruchs­grund­la­ge auch Scha­dens- und Schmer­zens­geld­an­sprü­che wegen vor­sätz­li­cher Pflicht­ver­let­zun­gen und Ver­let­zung des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts (hier: Schmer­zens­geld­an­spruch wegen Mob­bings) (in Anleh­nung an BAG 16. Mai 2007 — 8 AZR 709/06 -).

2. Das gilt auch dann, wenn die tarif­li­che Aus­schluss­frist kraft arbeits­ver­trag­li­cher Bezug­nah­me auf das für das Arbeits­ver­hält­nis ein­schlä­gi­ge Tarif­werk als Gan­zes zur Anwen­dung kommt. § 202 BGB steht dem nicht ent­ge­gen (offen gelas­sen in BAG 18. August 2011 — 8 AZR 187/10 — Rn. 37 und 20. Juni 2013 — 8 AZR 280/12 — Rn. 24).

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