1. Wei­te­re Bestands­schutz­an­trä­ge neben einem unbe­fris­te­ten Fort­be­stands­be­geh­ren füh­ren nicht zu einer wirt­schaft­li­chen Wert­häu­fung und damit nicht zu einer Addi­ti­on der Wer­te der ein­zel­nen Bestands­schutz­an­trä­ge (wie BAG 6. Dezem­ber 1984…

- 2 AZR 754/79 -). 2. Ein Ver­gleichs­mehr­wert für eine im Rah­men eines Auf­lö­sungs­ver­gleichs ver­ein­bar­te Frei­stel­lung kommt nur in Betracht, wenn eine Par­tei sich zuvor eines Anspruchs auf oder eines Rechts zur Frei­stel­lung berühmt hat, nicht jedoch, wenn die Frei­stel­lung nur eine Kom­po­nen­te des “Gesamt­prei­ses” für die Auf­lö­sung des Arbeits­ver­hält­nis­ses darstellt.3. Bei Ver­ein­ba­rung eines “guten” oder “sehr guten” Been­di­gungs­zeug­nis­ses anläss­lich eines Auf­lö­sungs­ver­gleichs, dem ein Streit über die Berech­ti­gung von Leis­tungs- und/oder Ver­hal­tens­män­geln vor­aus­ge­gan­gen ist, kommt typi­scher­wei­se das Vor­lie­gen des Merk­mals der Unge­wiss­heit im Sin­ne des § 779 Abs. 1 BGB für einen Ver­gleichs­mehr­wert in Betracht. 4. Die Ver­ein­ba­rung inhalt­li­cher Fest­le­gun­gen im Rah­men eines zu ertei­len­den Zeug­nis­ses begrün­det nur bei vor­he­ri­ger Unsi­cher­heit über die Ver­wirk­li­chung eines auch bezüg­lich des Inhalts unstrei­ti­gen Zeug­nis­ses und Schaf­fung eines voll­streck­ba­ren Titels ein Titu­lie­rungs­in­ter­es­se im Sin­ne des § 779 Abs. 2 BGB.

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