1. Für die Fra­ge des Vor­lie­gens eines “Streits” oder einer “Unge­wiss­heit” im Sin­ne des § 779 Abs. 1 BGB kommt es auf den Zeit­punkt des Ver­gleichs­ab­schlus­ses an (wie LAG Hamm 27. Juli 2007 — 6 Ta 357/07 — juris Rn 36; ent­ge­gen LAG Rhein­land-Pfalz 11. April 2011 — 1 Ta 21/11 — juris Rn 11).

2. Eine ver­gleichs­wei­se ver­ein­bar­te Frei­stel­lung begrün­det nur dann einen Mehr­wert, wenn sich zuvor eine Par­tei eines Anspruchs auf oder eines Rechts zur Frei­stel­lung berühmt hat und die Gegen­sei­te die­sem Begeh­ren ent­ge­gen­ge­tre­ten ist (wie I.22.1.4 des Streit­wert­ka­ta­logs für die Arbeits­ge­richts­bar­keit in der Fas­sung vom 05.04.2016 ; ent­ge­gen LAG Ham­burg 14. Sep­tem­ber 2016 — 6 Ta 23/16 — juris Rn 15).

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