1. Ein Wie­der­ein­stel­lungs­an­spruch nach einer arbeits­ge­richt­lich für zuläs­sig erach­te­ten Ver­dachts­kün­di­gung ist nicht schon des­halb begrün­det, weil das Straf­ge­richt den Arbeit­neh­mer im nach­fol­gen­den Straf­pro­zess wegen erwie­se­ner Unschuld frei­ge­spro­chen hat. Ein berech­tig­tes Reha­bi­li­tie­rungs­in­ter­es­se des Arbeit­neh­mers besteht nur dann, wenn dem straf­ge­richt­li­chen Urteil Tat­sa­chen zu Grun­de lie­gen, die im vor­an­ge­gan­ge­nen Kün­di­gungs­schutz­ver­fah­ren noch nicht bekannt waren.

2. Wirt­schaft­li­che Nach­tei­le oder imma­te­ri­el­le Beein­träch­ti­gun­gen, die der Arbeit­neh­mer in Fol­ge einer recht­mä­ßi­gen (Verdachts)Kündigung erlei­det, stel­len kei­nen ersatz­fä­hi­gen Scha­den dar.

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