Es stellt grund­sätz­lich einen an sich zur außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung berech­ti­gen­den Grund dar, wenn ein Vor­ge­setz­ter wäh­rend der Arbeits­zeit ihm unter­stell­te Mit­ar­bei­ter ohne Erlaub­nis des Arbeit­ge­bers für sich pri­vat arbei­ten lässt (wie LAG Rhein­land-Pfalz, Urteil vom 31.10.2008 — 9 Sa 296/07 -).
Gemäß §§ 64 Abs. 6 ArbGG, 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO ist das Lan­des­ar­beits­ge­richt an die vom Arbeits­ge­richt fest­ge­stell­ten Tat­sa­chen gebun­den, soweit nicht kon­kre­te Anhalts­punk­te Zwei­fel an der Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit der ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Fest­stel­lun­gen begrün­den und des­halb eine erneu­te Fest­stel­lung gebie­ten.

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