Die arbeits­ver­trag­li­che Klau­sel (“er ver­pflich­tet sich, auch ande­re zumut­ba­re Arbei­ten aus­zu­füh­ren …, die sei­nen Vor­kennt­nis­sen und Fähig­kei­ten ent­spre­chen”) lässt offen, ob der Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer auch gering­wer­ti­ge­re Tätig­kei­ten zuwei­sen kann. Blei­ben aber Zwei­fel über den Inhalt der Klau­sel, gehen die­se zu Las­ten des Arbeit­ge­bers als Ver­wen­der; zu wäh­len ist die für den Arbeit­neh­mer güns­tigs­te Aus­le­gungs­va­ri­an­te. Die­ses ist die­je­ni­ge, die zur mate­ri­el­len Unan­ge­mes­sen­heit und damit zur Unwirk­sam­keit der Klau­sel führt.

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