Kün­digt der Arbeit­ge­ber ein Arbeits­ver­hält­nis noch in der War­te­zeit des § 1 Abs. 1 KSchG nicht zum erst­mög­li­chen Ter­min nach der War­te­zeit, son­dern mit einer län­ge­ren Kün­di­gungs­frist, so liegt dar­in jeden­falls dann kei­ne unzu­läs­si­ge Umge­hung des Kün­di­gungs­schut­zes, wenn dem Arbeit­neh­mer mit der ver­län­ger­ten Kün­di­gungs­frist eine wei­te­re Bewäh­rungs­chan­ce ein­ge­räumt wer­den soll. Einer “ver­bind­li­chen” Wie­der­ein­stel­lungs­zu­sa­ge für den Fall der Bewäh­rung bedarf es nicht.

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