a) Den Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten trifft kein Ver­schul­den an der Ver­säu­mung der Beru­fungs­frist, wenn er sei­ne bis­her zuver­läs­si­ge Ange­stell­te mit­tels einer auf dem Schrift­satz ver­merk­ten Anwei­sung dazu anhält, die fal­sche Bezeich­nung des Beru­fungs­ge­richts zu kor­ri­gie­ren, und er die Beru­fungs­schrift vor der von ihm für erfor­der­lich gehal­te­nen Kor­rek­tur unter­zeich­net hat.

b) Zu der gemäß § 236 Abs. 2 Satz 1 ZPO erfor­der­li­chen Anga­be der die Wie­der­ein­set­zung begrün­den­den Tat­sa­chen im Wie­der­ein­set­zungs­an­trag gehört in die­sen Fäl­len der Vor­trag zur bis­he­ri­gen Zuver­läs­sig­keit der Kanz­lei­an­ge­stell­ten, der die Ein­zel­wei­sung erteilt wor­den ist.

c) Dies muss einem Rechts­an­walt auch ohne rich­ter­li­chen Hin­weis geläu­fig sein.

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