Ein Betriebs­rats­mit­glied, des­sen Arbeits­zeit im Rah­men von zwölf­stün­di­gen Schich­ten zu leis­ten ist, hat für außer­halb sei­ner Arbeits­zeit durch­ge­führ­te Betriebs­rats­tä­tig­keit nur einen Anspruch auf eine Zeit­gut­schrift für die tat­säch­lich auf­ge­wen­de­te Zeit. Das Betriebs­rats­mit­glied kann nicht ver­lan­gen, dass ihm für die Teil­nah­me an einer acht­stün­di­gen Betriebs­rats­sit­zung eine Zeit­gut­schrift von zwölf Stun­den ent­spre­chend sei­ner indi­vi­du­el­len täg­li­chen Arbeits­zeit erteilt wird.

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