1. Bei einem antrags­ge­mä­ßen Mehr­ar­beits­stun­den­ab­bau an Sams­ta­gen, Sonn­ta­gen, Fei­er­ta­gen und/oder nachts in — auch ent­spre­chen­der — Anwen­dung der tarif­ver­trag­li­chen Rege­lun­gen des Man­tel­ta­rif­ver­tra­ges für die bei der DFS Deut­sche Flug­si­che­rung GmbH beschäf­tig­ten Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter vom 19. Novem­ber 2004 besteht kein Anspruch auf Zah­lung von Zeit­zu­schlä­gen nach den Grund­sät­zen des Annah­me­ver­zu­ges. Die Tat­be­stands­vor­aus­set­zun­gen der §§ 293ff. BGB sind nicht erfüllt.

2. Ein Anspruch auf Zah­lung von Zeit­zu­schlä­gen folgt auch nicht aus § 611 BGB iVm. den Rege­lun­gen der §§ 20, 14 Abs. 5 des Man­tel­ta­rif­ver­tra­ges über Zeit­zu­schlä­ge und den Mehr­ar­beits­stun­den­ab­bau. Denn die­se sehen Zuschlä­ge nur für geleis­te­te Arbeit vor­aus. Dar­an fehlt es bei einem Mehr­ar­beits­stun­den­ab­bau, der in die zuschlags­pflich­ti­ge Zeit fällt (Abgren­zung zu BAG 12. August 2009 — 7 AZR 218/08 -).

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