Eine auf­grund einer Leis­tungs­be­ur­tei­lung gezahl­te leis­tungs­ori­en­tier­te Bezah­lung führt jeden­falls dann nicht zu einer Selbst­bin­dung des Arbeit­ge­bers hin­sicht­lich einer über­durch­schnitt­li­chen Leis­tungs­be­wer­tung im Zeug­nis, wenn die der Zah­lung zugrun­de­lie­gen­de Beur­tei­lung zu dem Ergeb­nis “Auf­ga­ben erfüllt [Nor­mal­leis­tung]” gelangt ist.
Die in einem Arbeits­zeug­nis ent­hal­te­ne sehr gute Bewer­tung der von der bewer­te­ten Arbeit­neh­mer erbrach­ten Arbeits­er­geb­nis­se recht­fer­tigt nicht die Annah­me, allein eine über­durch­schnitt­li­che Gesamt­be­ur­tei­lung stel­le sich als leis­tungs­ge­recht dar. Denn die Arbeits­er­geb­nis­se stel­len ledig­lich einen Teil­be­reich der in einem Zeug­nis bewer­te­ten Gesichts­punk­te dar.

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