1. Beruht der Arbeits­ent­gelt­an­spruch des Arbeit­neh­mers dar­auf, dass sich der Arbeit­ge­ber ihm gegen­über im Annah­me­ver­zug befin­det, ist eine Beam­ten­be­sol­dung, die der Arbeit­neh­mer im Zeit­raum des Annah­me­ver­zugs bezieht, weil er par­al­lel in einem Beam­ten­ver­hält­nis steht und arbei­tet, gem. § 615 Satz 2 BGB auf den Arbeits­ent­gelt­an­spruch anre­chen­bar.

2. Leis­tet der Arbeit­neh­mer im Zeit­raum des Annah­me­ver­zugs kei­ne Diens­te, weil er dienst­un­fä­hig ist oder weil ihm der Dienst­herr kein Amt über­trägt, kann die Beam­ten­be­sol­dung, die er in die­sem Zeit­raum bezieht, nach § 615 Satz 2 BGB nicht auf den Arbeits­ent­gelt­an­spruch ange­rech­net wer­den.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=Arbeitsgerichte&Art=en&Datum=2017–10&nr=23120&pos=0&anz=7