Aus­schluss­fris­ten in Arbeits­ver­trä­gen, die nach dem Inkraft­tre­ten des MiLoG am 16. August 2014 abge­schlos­sen bzw. geän­dert wur­den, ver­sto­ßen gegen § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB, wenn sie nicht den Anspruch auf den Min­dest­lohn aus­drück­lich aus­neh­men, weil sol­che Aus­schluss­klau­seln die Rechts­la­ge nach Inkraft­tre­ten des MiLoG nicht mehr zutref­fend abbil­den.

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