1. Für die bei der Anpas­sungs­prü­fung einer Betriebs­ren­te zu erstel­len­de Pro­gno­se der wirt­schaft­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit des Unter­neh­mens darf im Rah­men der Rück­schau auf die Eigen­ka­pi­tal­ren­di­ten der vor dem Anpas­sungs­zeit­punkt lie­gen­den Jah­re grund­sätz­lich auch die Eigen­ka­pi­tal­ren­di­te eines Jah­res berück­sich­tigt wer­den, in dem Unter­neh­mens­tei­le ver­kauft wur­den.

2. Wirt­schaft­li­che Daten des Unter­neh­mens aus der Zeit nach dem Anpas­sungs­stich­tag kön­nen die zum Anpas­sungs­stich­tag getrof­fe­ne Pro­gno­se ent­kräf­ten, wenn die­se offen­sicht­lich unrea­lis­tisch war.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=Arbeitsgerichte&Art=en&Datum=2017–10&nr=23078&pos=5&anz=7