Die Kün­di­gung eines Arbeits­ver­hält­nis­ses durch den Arbeit­ge­ber ist gem. § 134 BGB i.V. mit § 17 Abs. 1 KSchG unwirk­sam, wenn die Kün­di­gungs­er­klä­rung erfolgt, bevor die Mas­sen­ent­las­sungs­an­zei­ge bei der Agen­tur für Arbeit ein­ge­gan­gen ist. Die Kün­di­gungs­er­klä­rung ist erfolgt, wenn das Kün­di­gungs­schrei­ben unter­zeich­net ist. Auf den Zugang der Kün­di­gungs­er­klä­rung beim Arbeit­neh­mer kommt es nicht an.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=Arbeitsgerichte&Art=en&Datum=2018&Seite=0&nr=25823&pos=5&anz=42