Weder die im Zusam­men­hang mit einer bereits aus­ge­spro­che­nen ordent­li­chen Kün­di­gung vom Arbeit­ge­ber erklär­te unwi­der­ruf­li­che Frei­stel­lung noch die dem Arbeit­ge­ber eröff­ne­te Mög­lich­keit, sich von sei­nem lei­ten­den Ange­stell­ten durch ein­sei­ti­gen Auf­lö­sungs­an­trag gegen Zah­lung einer Abfin­dung zu tren­nen, schließt eine frist­lo­se Kün­di­gung von vorn­her­ein aus. Lie­gen beson­de­re Umstän­de vor, kann es dem Arbeit­ge­ber trotz­dem unzu­mut­bar sein, die ordent­li­che Kün­di­gungs­frist abzu­war­ten.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/arbgs/koeln/lag_koeln/j2018/6_Sa_952_17_Urteil_20180302.html