Der einer arbeits­lo­sen Par­tei in Bezug auf den Erhalt einer Abfin­dung wegen Ver­lus­tes des Arbeits­plat­zes neben dem sog. Schon­ver­mö­gen zu belas­sen­de wei­te­re Frei­be­trag (BAG 24.04.2006 — 3 AZB 12/05: 2.301,00 EUR) ist nach Inkraft­tre­ten der Zwei­ten Ver­ord­nung zur Ände­rung der Ver­ord­nung zur Durch­füh­rung des § 90 Abs. 2 Nr. 9 des Zwölf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch vom 22.03.2017 (BGBl. I S. 519) nicht auf den dort als sog. Schon­ver­mö­gen fest­ge­setz­ten Betrag von 5.000,- EUR anzu­he­ben.
Der wei­te­re Frei­be­trag soll der Abgel­tung von typi­schen Mehr­auf­wen­dun­gen, die einem Arbeit­neh­mer infol­ge von Arbeits­lo­sig­keit ent­ste­hen, die­nen, Er ist daher ent­spre­chend der Kauf­kraft­ent­wick­lung im Zeit­raum 2003 — 2017 auf aktu­ell 3.000,- EUR zu erhö­hen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/portal/t/17d9/page/bssahprod.psml?doc.hl=1&doc.id=JURE180009376&documentnumber=1&numberofresults=404&doctyp=juris-r&showdoccase=1&doc.part=K&paramfromHL=true#focuspoint