Wird Arbeits­ent­gelt auf ein Ander­kon­to des Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten des Arbeit­neh­mers über­wie­sen, so kann der Arbeit­neh­mer ab die­sem Zeit­punkt im steu­er­recht­li­chen Sin­ne über den Betrag „ver­fü­gen“. Führt der Arbeit­ge­ber pflicht­ge­mäß schon zu die­sem Zeit­punkt Lohn­steu­er und Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge ab, so kommt ein Anspruch auf Erstat­tung eines „Steu­er­scha­dens“ nicht in Betracht.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/arbgs/koeln/lag_koeln/j2018/6_Sa_947_17_Urteil_20180321.html