, Beschluss vom 29.04.2019

1. Haben die Par­tei­en arbeits­ver­trag­lich eine monat­li­che Arbeits­zeit ver­ein­bart, rich­tet sich der Anspruch auf Erhö­hung der Arbeits­zeit aus § 3 Abs. 7 MTV Ein­zel­han­del NRW auf eine höhe­re monat­li­che Arbeits­zeit und nicht auf eine höhe­re wöchent­li­che Arbeits­zeit.

2. Zei­ten, die in die Mona­te Novem­ber und Dezem­ber fal­len, ver­län­gern eben­so wie die in § 3 Abs. 7 Satz 3 MTV Ein­zel­han­del NRW genann­ten Zei­ten von Urlaub und Krank­heit bis zu 6 Wochen den maß­geb­li­chen Refe­renz­zeit­raum in § 3 Abs. 7 Satz 1 MTV Ein­zel­han­del von 17 Wochen nicht (ent­ge­gen LAG Hamm 13.04.2016 — 3 Sa 1645/15, juris).

3. Zu den Anfor­de­run­gen an die recht­zei­ti­ge Gel­tend­ma­chung des tarif­li­chen Anspruchs auf Arbeits­zeit­er­hö­hung gemäß § 3 Abs. 7 Satz 6 MTV Ein­zel­han­del NRW.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/arbgs/duesseldorf/lag_duesseldorf/j2019/NRWE_LAG_D_sseldorf_12_Sa_905_18_Urteil_20190213.html