1. Eine Ver­zugs­scha­dens­pau­scha­le nach § 288 Abs. 5 Satz 1 BGB kann auch im Arbeits­ver­hält­nis gel­tend gemacht wer­den. Dem steht § 12a ArbGG nicht ent­ge­gen (Anschluss an LAG Baden-Würt­tem­berg 13. Okto­ber 2016 — 3 Sa 34/16)

2. Eine Rege­lung in einer All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gung, nach der das Monats­ent­gelt nach erbrach­ter Arbeits­leis­tung erst am 20. des Fol­ge­mo­nats fäl­lig wer­den soll, ist wegen unan­ge­mes­se­ner Benach­tei­li­gung des Arbeit­neh­mers nach § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB unwirk­sam.

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