1. Die Ermitt­lung des Wer­tes des Gegen­stands der anwalt­li­chen Tätig­keit gemäß § 33 RVG erfolgt ver­fah­rens­be­zo­gen. Eine ver­fah­rens­über­grei­fen­de Bewer­tung wäre mit der Sys­te­ma­tik der Bemes­sung der Gebüh­ren nach dem RVG unver­ein­bar.

2. Außer­halb der Wert­fest­set­zung gemäß § 63 Abs. 2 GKG und der Erstre­ckung auf die Rechts­an­walts­ge­büh­ren gemäß § 32 Abs. 1 RVG ist im Rah­men der Fest­set­zung des Wer­tes des Gegen­stands der anwalt­li­chen Tätig­keit gemäß § 33 RVG ein Hilfs­an­trag — von Fäl­len wirt­schaft­li­cher Iden­ti­tät im Ver­hält­nis zum Haupt­an­trag abge­se­hen — auch dann wert­er­hö­hend zu berück­sich­ti­gen, wenn über die­sen kei­ne gericht­li­che Ent­schei­dung ergeht oder die­ser nicht mit­ver­gli­chen wird, weil § 45 Abs. 1 Satz 2 in Ver­bin­dung mit Abs. 4 GKG inso­weit weder direkt noch ana­log anwend­bar ist.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=Arbeitsgerichte&Art=en&Datum=2018&Seite=0&nr=25875&pos=0&anz=42